Autogenes Training kann beim Einschlafen helfen – lernen Sie abzuschalten!

Ich bin mal über einen interessanten Tweet von Bernhard Hochrainer gestolpert, der mir etwas zu denken gegeben hat: „Konnte nicht schlafen, weil ich darüber nachdenken musste, was mit den Neandertalern passiert ist“!

Und in der Tat ist es ja oft so, dass wir mit irrsinnigen Gedanken ins Bett gehen, die uns dann die ganze Nacht beschäftigen, so dass wir nicht schlafen können. Ein Gedanke jagt den nächsten, unaufhörlich … und an einschlafen ist nicht zu denken“. Wasserbetten allein helfen hier leider nicht weiter. Da stellt sich konsequenterweise die Frage, wie lässt sich dieses lästige Gedankenkarussell abstellen, das sich Abend für Abend unaufhaltsam dreht?

besser schlafen durch autogenes training

Die Lösung: Trainieren und üben – autogenes Training mit einem geschulten Trainer

Es gibt mehrere Entspannungsmethoden, die Ihnen helfen werden, besser zu schlafen. Eine davon heißt autogenes Training, das das Ziel hat, durch Tiefenentspannung aus der Seele besser abschalten zu können. Ich halte autogenes Training für die beste Möglichkeit, um Schlafproblemen, die geistig bedingt, sind entgegenzuwirken.

Die wichtigste Voraussetzung für autogenes Training

Die einzige Voraussetzung ist jedoch, dass Sie sich darauf voll einlassen können. Autogenes Training wird nämlich häufig als dummes, unnützes Geschwätz belächelt. Ja, autogenes Training ist Meditation und Meditation ist ein „Heilen durch nachdenken, nachsinnen oder überlegen“. Der Prozess der Linderung und Heilung entsteht also allein durch die gedankliche Willenskraft. Deswegen ist es eben wichtig, sich voll und ganz dem Training öffnen zu können. Wer sich aber schon mal richtig fallen gelassen hat, hat begriffen, dass diese Methode einen sehr großen und ungeahnten Erfolg hat!

Nicht zu früh aufgeben!

Beim Start in das autogene Training sollte Ihnen deswegen ein exzellent geschulter Trainer zur Seite stehen, der Sie in diese Entspannungsmethode einweist und darauf achtet, dass Sie sich richtig darauf einlassen können. Denn auch hier gilt: Übung macht den Meister und der fällt bekanntlich nicht vom Himmel. Regelmäßiges Üben und der Glaube an das autogene Training begünstigen eine schnelle und positive Entwicklung.

Grund für Störungen beim Schlafen

Tatsächlich ist autogenes Training heute die am weitesten verbreitete Entspannungsmethode, die sich ursprünglich aus der Hypnose entwickelte. Als Schlafkiller bekannt ist ja vor allem Stress, und so wundert es nicht, dass Sie nach einem schweren Arbeitstag oder bei privaten und beruflichen Problemen nachts nicht schlafen können.

Neben den körperlichen Symptomen wie Verspannungen, die sich durch ein Wasserbett zwar beseitigen aber nicht verhindern lassen, tritt durch Stress ein erhöhtes geistiges Erregungsniveau auf. Sie stehen dann buchstäblich unter Strom. Durch diese Elektrisierung verspannen die Muskeln erneut und der Kreislauf nimmt seinen Lauf. Die nervliche Anspannung äußert sich dann durch das „nicht Abschalten können“ und das Gefühl „innerlich aufgekratzt zu sein“. Und genau an dieser Stelle setzt autogenes Training an und bekämpft nicht nur die Symptome, sondern den Grund für die Anspannung.

Autogenes Training auf einem Wasserbett

Autogenes Training auf einem Wasserbett ist dann natürlich die Krönung des Trainings, da das Wasserbett die Symptome und das autogene Training den Grund für die Symptome beseitigt.

So funktioniert autogenes Training

Mittlerweile leidet etwa die Hälfte der Bevölkerung an stressbedingten Schlafstörungen. Autogenes Training konzentriert sich im Kern genau darauf, nämlich „loszulassen“. Durch das Visualisieren positiver Gedanken, Wünsche und Gefühle wird eine positive Grundeinstellung und ausgeglichene Gedanken erzeugt, die Sie mit der Zeit sozusagen in den Schlaf schaukeln.

Besser Schlafen durch Training

Autogenes Training wird im Liegen ausgeführt. Die Augen werden dabei geschlossen. Unter Anweisung des Trainers (auch als Hörspiel möglich) beginnt nun ein intensiver Rundgang durch den eigenen Körper, der dazu führt, dass sich nach und nach sämtliche Körperteile bewusst erleben lassen und die Gedanken nunmehr in die körpereigene Bereiche fließen und sich nicht mehr an bestimmten externen Themen festklammern.