Temperatur im Wasserbett – Warum Sie nicht schwitzen müssen!
Nein. In einem guten Wasserbett schwitzen Sie nicht mehr als auf einer normalen Matratze – mit dem passenden Bezug sogar weniger.
Viele glauben, im Wasserbett schwitze man stärker, weil man auf einer Folie liege und das Bett beheizt werde. Tatsächlich entscheidet aber nicht die Heizung über das Schlafklima, sondern vor allem der Bezug und die richtig eingestellte Temperatur. Das zeigt sich an drei Punkten:
- Der Bezug bestimmt das Klima – nicht die Heizung
- Im Winter wohlig warm, ohne ins Schwitzen zu kommen
- Im Sommer angenehm kühl – ganz ohne Klimaanlage
Der Bezug bestimmt das Klima zwischen Körper und Wasserbett
Für das Schlafklima ist beim Wasserbett vor allem der Wasserbett-Bezug verantwortlich. Ein hochwertiger Bezug leitet die Feuchtigkeit vom Körper weg, sodass der Schweiß verdunstet, statt in die Unterlage zu sickern.

Eine normale (Visco-)Kaltschaum-Matratze verhält sich dagegen wie ein Schwamm. Sie saugt Luftfeuchtigkeit und Schweiß auf und behält beides im Material. Pro Nacht gibt ein Mensch dabei einen halben bis ganzen Liter Feuchtigkeit ab. Über die durchschnittliche Lebensdauer von fünf Jahren kommt da einiges zusammen – und waschen lässt sich eine Matratze nicht.
Den Wasserbett-Bezug waschen Sie dagegen einfach in der Waschmaschine, den Staubschutz darunter wischen Sie mit einem feuchten Tuch ab. So bleibt das Bett hygienisch und ist auch für Allergiker deutlich besser geeignet als eine milbenanfällige Matratze.
Wer nachts stark schwitzt, wählt am besten einen besonders luftdurchlässigen Bezug wie den 3D-Air Comfort. Sein wabenförmiges Abstandsgewirk sorgt für eine besonders gute Luftzirkulation zwischen Körper und Wassermatratze.

Im Winter wohlig warm – nie wieder kalte Füße
Ein Wasserbett wird beheizt, weil Wasser die Wärme sehr gut leitet. Unbeheizt würde es Ihrem Körper Wärme entziehen. Deshalb wird die Wasserbett-Heizung auf mindestens 26 °C eingestellt.
Im Winter darf es ruhig etwas mehr sein. Viele stellen dann 28 bis 30 °C ein, damit auch die kältesten Füße wohlig warm bleiben.
Schwitzen müssen Sie deshalb nicht. Selbst bei 30 °C liegt das Wasser noch rund 7 °C unter Ihrer Körpertemperatur. Die Heizung sorgt also nur dafür, dass Sie sich nicht in ein kaltes Bett legen – sie heizt Sie nicht auf.
Im Sommer angenehm kühl – ganz ohne Klimaanlage
Heiße Sommernächte rauben vielen den Schlaf. Genau hier hilft ein Wasserbett, auch wenn das zunächst widersprüchlich klingt.
Stellen Sie die Heizung im Sommer auf 26 °C, bleibt das Wasser kühl und nimmt die überschüssige Wärme Ihres Körpers auf – selbst bei 30 °C im Raum. Das Gefühl ist ähnlich wie in einem auf 26 °C temperierten Swimmingpool, dessen Wasser kühlend wirkt.
Eine normale Matratze kann das nicht. Sie nimmt die Raumtemperatur an und wird von Ihrem Körper zusätzlich erwärmt. In heißen Nächten entsteht so schnell ein Wärmestau.


Die große Wassermenge im Wasserbett erwärmt sich nur sehr langsam. Es bräuchte Wochen durchgehender Hitze, bis das Wasser überhaupt 30 °C erreicht – in deutschen Sommern praktisch ausgeschlossen. So bleibt das Wasser nahezu konstant bei rund 26 °C und die Liegefläche fühlt sich auch in heißen Nächten angenehm kühl an.
Im Sommer schlafen Sie im Wasserbett also kühler als auf jeder normalen Matratze.
Unsicher, welcher Bezug zu Ihnen passt?
Wenn Sie nachts stark schwitzen oder bei der richtigen Temperatur unsicher sind, beraten wir Sie gern. Sie erreichen uns per Telefon, per E-Mail oder in einer unserer Filialen.
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